Zu Kuba muss man eigentlich nicht viel sagen. Seit Jahrzehnten ein Spielball politischer Interessen liegt diese schöne Karibikinsel nicht weit vom amerikanischen Festland entfernt, was insbesondere aufgrund der geplanten Stationierung sowjetischer Atomraketen zur sogenannten Kubakrise führte. Doch die große, oftmals unerfreuliche Weltpolitik soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Hier geht´s um Urlaub in der Karibik unter Palmen, um freundliche, überwiegend und trotz ihrer Armut gut gelaunte Menschen, um Havannazigarren und rassige Frauen und Männer. Es geht um kubanische Rhythmen, um Salsa und den guten kubanischen Rum. Havanna, die kubanische Hauptstadt, kann auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken. Sie wurde zu einem der wichtigsten Plätze für die Freizeitindustrie auf der größten Antilleninsel und ihre Anziehungskraft reicht von den wunderschönen Stränden bis zu einem unvergleichlichen kulturellen Reichtum. Havanna, ehemals Villa de San Cristóbal de La Habana, war auch als Ciudad Antemural de las Indias Occidentales (ungefähr: Vorfestungswall von Westindien) oder Llave del Nuevo Mundo (Schlüssel zur Neuen Welt) bekannt, und in der Aktualität wurde ihr historischer Stadtkern von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im Stadtteil Vedado konzentriert sich der größte Teil des Stadtlebens, sowohl tagsüber als auch abends, bedingt durch sein dichtes Netz an Restaurants, Diskotheken, Nachtbars, Kinos, staatlichen Einrichtungen, Fluglinienbüros und Hotels. Der Stadtteil Miramar hingegen ist ein von staatlicher Seite toleriertes „Refugium“ der Unternehmer- und Geschäftswelt.

Doch nun zu den wirklichen Interessen eines jeden Kubatouristen: Mehr als 15 Kilometer Küstenstreifen, feiner Sand und blaues, durchsichtiges Meereswasser, dehnen sich von Bacuranao bis nach Guanabo aus und bilden so eine Nautikstrecke, die die Havannaer einfach als Playas del Este (Oststrände) bezeichnen.
Pinar del Río ist die westlichste der kubanischen Provinzen. Das Valle de Viñales zählt zu den Weltkulturlandschaften und auf den Ländereien von Vueltabajo wird der beste Tabak der Welt angebaut. Doch die schönsten Strände- das eigentliche Ziel jedes Kubaurlaubers- liegen in Cayo Levisa. drei Kilometer ausgezeichneter Strände – die willkürlich inmitten des Meers auf einer Kleininsel liegen – und 23 Tauchstellen machen diesen Ort zu einem ausgezeichneten Platz für die Liebhaber des Tauchsports, auch dank der Transparenz seines Wassers und der Existenz eines der größten Korallenriffe der Welt.

Von admin, 20. Juni 2008, 20:54 Uhr

 

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