Die Galapagosinseln liegen im Pazifischen Ozean, rund 1000 km westlich von Ecuador- und gehören zu dem südamerikanischen Staat. Ethymologisch betrachtet, bezieht sich Galápagos auf eine der beiden vorherrschenden Schildkrötenarten, deren Panzer wie ein Sattel aussieht. Zur Inselgruppe gehören 14 größeren Inseln und über 100 kleineren bis winzigen Inseln. Offiziell leben dort etwa 20.000 Einwohner. Die eher zufällige Entdeckung der Galapagosinseln im Jahr 1535 durch spanische Geistliche brachte die Bezeichnung der Inselgruppe als Islas Encantadas („Verzauberte Inseln“) mit sich- basierend auf der Vermutung, dass so weit draußen im Ozean noch Inseln anzutreffen wären. Im 17. Jahrhundert waren die Inseln Verstecke und Fluchtorte für Seeräuber – darunter John Cook oder William Cowley – die meist die Goldschiffe der Spanier aus Mexiko überfielen.
Im 19. Jahrhundert benannte man die Inseln nach den dort vorkommenden Riesenschildkröten in Galápagos um. 1835 besuchte Charles Darwin die Inseln.
Die Galapagosinseln sind insbesondere durch Charles Darwin bekannt geworden, dessen Evolutionstheorie dort eine Reihe von Anstößen erhielt.1959 erklärte die ecuadorianische Regierung die Galapagosinseln zum Nationalpark Galápagos. Die Galapagosinseln sind vulkanischen Ursprungs.
Nach der Ausrufung des Nationalparks und der Gründung der Charles Darwin Forschungsstation geraten die Inseln immer mehr in den Blickpunkt von Tourismus. Die Inseln haben sich mittlerweile von einem Traumziel für Biologen und zu einem boomenden Wirtschaftsraum entwickelt.Mittlerweile besuchen ca. 80.000 Touristen jährlich (2003) das Archipel. Grundsätzlich lassen sich die Geheimnisse der Galapagos Inseln und ihren urzeitlichen Bewohnern erforschen, die Galapagosriesenschildkröten können in Ihrer natürlichen Umgebung beobachtet, es mit Seelöwen geschwommen und durch bizarre Lavalandschaften gewandelt werden. Für den anspruchsvollen Naturtouristen stellt ein Urlaub auf den Galapagos-Inseln sicherlich ein sicherlich außergewöhnliches Erlebnis dar.