Warum immer in die Ferne schweifen? In Zeiten der Mehrwertsteuererhöhung, der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge, der Erhöhung der Strom-und Gaspreise, der Erhöhung der Benzinpreise, der Erhöhung der Lebensmittelpreise…soll ich weitermachen? Nein? Ok, ich hab deshalb auch schon schlechte Laune…;-) Naja. Jedenfalls in den Zeiten, in denen selbst das einfache „Todumfallen“ eine kostspielige Angelegenheit geworden ist, kann es sich lohnen, zur Erholung und eben zur Vorbeugung vor dem „Kario-Shi“, des Todes durch Überarbeitung, wie ihn die Japaner nennen, im eigenen Land Urlaub zu machen.
Die zahlreichen Großstädte bieten jede für sich eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, die man hier nicht im Detail auflisten kann. Fangen wir mal im Südwesten an: Von Frankfurt aus kann man einen Tagesausflug in die ehemalige Residenzstadt Heidelberg unternehmen. Sehenswert ist dort sicherlich die Altstadt und das Heidelberger Schloss- zugleich Wahrzeichen der Stadt. Ferner gibt es dort ein Goethedenkmal, eine altehrwürdige Universität und anderes mehr. In München, wo es tatsächlich keinen weiß-blauen Himmel, trotz anderslautender Wettervorhersage, gibt, kann man die Münchner Pinakotheken und das Deutsche Museum besuchen. Klassiker wie die Starkstromtechnik oder die Modelleisenbahnanlage kann man dort ebenso besichtigen wie die Ausstellungen aus den Bereichen Telekommunikation und Umwelttechnik.

Dank der Comicfiguren aus der Hand von Walt Disney steht Schloss Neuschwanstein auf der Liste der Dinge, die man unbedingt mal gesehen haben muss, wenn man in Deutschland Urlaub macht. Das Schloss von Cinderella wurde nämlich maßgeblich nach Neuschwanstein modelliert und so kennt man es spätestens jenseits des Urals vornehmlich als “Disney Castle”. Zwar sind die von München gar nicht weit entfernten anderen Schlösser des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern zum Teil größer und imposanter-dennoch ist Schloss Neuschwanstein der Klassiker des Deutschlandtourismus schlechthin.

Von admin, 31. Juli 2008, 07:27 Uhr

Eine ganze Reihe von Luxus-Kreuzfahrtschiffen überquert die Weltmeere-und sie werden immer größer: Das brandneue Luxus-Kreuzfahrtschiff „Liberty of the Seas“ ist genauso groß wie sein Schwesternschiff „Freedom of the Seas“ – und damit gigantische 339 Meter lang und 56 Meter breit. Die baugleichen Kolosse vom Kreuzfahrtveranstalter „Royal Carribean“ halten den Rekord in Sachen Passagieraufnahme. Ganze 4375 Menschen kriegen sie jeweils unter.

Zu den beliebtesten Reisezielen per Schiff gehört die Karibik. Und auf dieser Trendwelle schwimmen die „Freedom“ (schon seit vergangenem Jahr) und ab dem 19. Mai eben auch Schwester „Liberty“ mit.

Mit ihr können Wasserreiselustige dann beispielsweise eine siebentägige Kreuzfahrt von Miami aus in die östliche Karibik unternehmen. Kostenpunkt: laut Katalog ab 779 Euro pro Person in der Innenkabine (Doppelzimmer). Der Simulator „Flowrider“, ein wellenartiger Wasserstrahl, auf dem Gäste von einem Deck zum anderen surfen können, ist an Bord; ferner eine Eislaufbahn, ein Neunlochgolfplatz, ein Boxring, ein Spielkasino, eine 135 Meter lange Einkaufs- und Gastronomie-Promenade, eine Poolzone mit Wellen und Wasserfall, eine 13 mal 13 Meter große Kletterwand. An der Bordwand hängende Whirlpools mit freiem Blick aufs Meer.

Bevor die Kreuzfahrtsaison 2008 im April offiziell eingeläutet wird, begrüßt der Hamburg Cruise Center noch im Dezember vier Kreuzfahrtschiffe. Sie werden immer größer und faszinierender – die Luxusliner der Welt. Unter dem Projektnamen “Genesis” (Schöpfung) entsteht derzeit in einer finnischen Werft im Auftrag von Royal Caribbean International (RCI) ein Kreuzfahrtschiff in beispiellosen Dimensionen. Europas größter Schiffbaukonzern Aker Yards soll nun ein riesiges Kreuzfahrtschiff von 360 Meter Länge mit Platz für 5400 Passagiere bauen. Wie das Unternehmen am Montag in Oslo mitteilte, hat die Reederei Royal Caribbean Cruises Ltd. den Auftrag zum Bau des zweiten Schiffes der neuen “Genesis”-Klasse mit einem Gewicht von 220.000 Tonnen erteilt. Es soll von der finnischen Aker-Yards-Tochter bis August 2010 geliefert werden und bietet umgerechnet auf ein Jahr 8400 Schiffbauern Beschäftigung.

Das Auftragsvolumen wurde in Oslo auf 900 Millionen Euro beziffert. Das Schiff werde 36 Meter länger sein als der Eiffelturm und zwölf Mal mehr wiegen.

Von admin, 3. Juli 2008, 15:10 Uhr

Zu Kuba muss man eigentlich nicht viel sagen. Seit Jahrzehnten ein Spielball politischer Interessen liegt diese schöne Karibikinsel nicht weit vom amerikanischen Festland entfernt, was insbesondere aufgrund der geplanten Stationierung sowjetischer Atomraketen zur sogenannten Kubakrise führte. Doch die große, oftmals unerfreuliche Weltpolitik soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Hier geht´s um Urlaub in der Karibik unter Palmen, um freundliche, überwiegend und trotz ihrer Armut gut gelaunte Menschen, um Havannazigarren und rassige Frauen und Männer. Es geht um kubanische Rhythmen, um Salsa und den guten kubanischen Rum. Havanna, die kubanische Hauptstadt, kann auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken. Sie wurde zu einem der wichtigsten Plätze für die Freizeitindustrie auf der größten Antilleninsel und ihre Anziehungskraft reicht von den wunderschönen Stränden bis zu einem unvergleichlichen kulturellen Reichtum. Havanna, ehemals Villa de San Cristóbal de La Habana, war auch als Ciudad Antemural de las Indias Occidentales (ungefähr: Vorfestungswall von Westindien) oder Llave del Nuevo Mundo (Schlüssel zur Neuen Welt) bekannt, und in der Aktualität wurde ihr historischer Stadtkern von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im Stadtteil Vedado konzentriert sich der größte Teil des Stadtlebens, sowohl tagsüber als auch abends, bedingt durch sein dichtes Netz an Restaurants, Diskotheken, Nachtbars, Kinos, staatlichen Einrichtungen, Fluglinienbüros und Hotels. Der Stadtteil Miramar hingegen ist ein von staatlicher Seite toleriertes „Refugium“ der Unternehmer- und Geschäftswelt.

Doch nun zu den wirklichen Interessen eines jeden Kubatouristen: Mehr als 15 Kilometer Küstenstreifen, feiner Sand und blaues, durchsichtiges Meereswasser, dehnen sich von Bacuranao bis nach Guanabo aus und bilden so eine Nautikstrecke, die die Havannaer einfach als Playas del Este (Oststrände) bezeichnen.
Pinar del Río ist die westlichste der kubanischen Provinzen. Das Valle de Viñales zählt zu den Weltkulturlandschaften und auf den Ländereien von Vueltabajo wird der beste Tabak der Welt angebaut. Doch die schönsten Strände- das eigentliche Ziel jedes Kubaurlaubers- liegen in Cayo Levisa. drei Kilometer ausgezeichneter Strände – die willkürlich inmitten des Meers auf einer Kleininsel liegen – und 23 Tauchstellen machen diesen Ort zu einem ausgezeichneten Platz für die Liebhaber des Tauchsports, auch dank der Transparenz seines Wassers und der Existenz eines der größten Korallenriffe der Welt.

Von admin, 20. Juni 2008, 20:54 Uhr