Ein Trip in den Kongo, in die Mitte von Afrika ,sollte wohl überlegt sein, denn neben der schönen Seite von Pflanzen über eine artenreiche Tierwelt, gibt es auch das Problem, einer schlechten touristischen Infrastruktur. Aber das große Land hat so viel zu bieten was es zu entdecken gilt und das dürfte die Besucher voll und ganz entschädigen!

Die geschichtsträchtige Region liegt in Zentralafrika direkt auf dem Äqutor. Das heißt, es liegt im Bereich des Regenwaldes und 2/3 des Landes wird vom Dschungel bedeckt. Das sogenannte Kongobecken, im Westen, wird von riesigen Gebirgen im Osten und Süden umgeben. Hier spezialisierten sich die Bewohner auf den Bergbau und es sind so einige Bodenschätze zu finden. Neben Uran und Kupfer können sogar Diamanten vorkommen.
Die Demokraitsche Republik Kongo sollte nicht mit der wesentlich kleineren Republik Kongo im Westen verwechselt werden! Die DR Kongo, welche früher Zaire hieß, ist über sechs mal so groß wie Deutschland und hat die französische Amtssprache. Die Hauptstadt des drittgrößten Staates von Afrika ist Kinshasa. Eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten für Geschichtsinteressierte. Es können, neben historischen Museen und Universitäten, auch Fischereihäfen besichtigt werden.
Auch die Gärten der Präsidentenresidenz sind Anziehungspunkt für Touristen. Hier kann man in den Wasserreservoirs schwimmen oder angeln. Genießen Sie Ihren Urlaub in den Tropen von Afrika und lernen Sie auch die Menschen mit ihren fremden Kulturen kennen.
Die DR Kongo hat 60,7 Millionen Einwohner, wovon 91% Christen sind. Eine, für Deutsche, sehr bekannte Relegion, wobei es im Kongo hunderte kleine Bevölkerungsgruppen gibt und natürlich auch dementsprechend unterschiedliche Mentalitäten und Glaubensrichtungen. Wie bei dem Glauben so verhält es sich auch bei dem Essen oder deren Zubereitung. Hier haben sich die Menschen angeeignet aus dem Wenigsten das Meiste herauszuholen und vor allem all das zu verarbeiten was Mutter Natur ihnen gegeben hat. Vieles ist uns davon auch bekannt, so zum Beispiel viele Obstsorten wie Bananen, Papaya und Mango. Die hierzulande exotischen Früchte sind in Afrika Gang und Gebe und zählen mit zu den Hauptnahrungsmitteln. Genauso wie Maniok, eine Pflanze aus der Gattung der Wolfsmilchgewächse. Hieraus wird Mehl gewonnen aus dem später Fufu hergestellt wird und die Blätter der Pflanze dienen als Gemüse. Andere Länder, andere Sitten! Probieren Sie es aus und lassen Sie es sich schmecken!

Aber der Kongo ist nicht nur für Obst und Fufu bekannt oder wegen Kaffee und Baumwolle. Jeder kennt die artenreiche Tierwelt von Afrika, welche natürlich auch hier ihren Lebensraum hat. Es wurden extra Nationalparks angelegt für seltene Tier- und Pflanzenarten wie zum Beispiel weiße Nashörner, Giraffen oder Gorillafamilien zu schützen. Auch Reptilien wir Krokodile haben hier ein großen Vorkommen! Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen sollten Sie auf einer Entdeckungstour durch den „Busch“ die Tiere in freier Wildbahn erleben. Nehmen Sie sich viel Zeit mit und erleben Sie Natur pur!